La Estancia Argentinische Spezialitäten in Köln
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Ente

Entenfleisch wird erheblich seltener verspeist als zum Beispiel Hühnerfleisch. Sehr beliebt ist es in der kalten Jahreszeit und als Bestandteil eines Festtagsmenüs. Dabei ist das Fleisch der Ente meist fest und dunkel, es schmeckt sehr kräftig und auch intensiv. Das Fleisch der männlichen Tiere ist meistens sehr würzig, jenes der weiblichen Ente hingegen meist saftiger. Generell wird zwischen Wild- und Hausenten unterschieden. Hausenten sind bei uns auch als Peking- oder als Bauernente bekannt. Das Wildentenfleisch ist im Gegensatz dazu fettärmer und zugleich besonders würzig. Zudem bilden die Flugenten eine gesonderte Gattung und liefern weniger Fett sowie einen höheren Anteil an Fleisch als die Hausenten.

Unabhängig von seiner Art ist das Fleisch der Enten als besonders nahrhaft zu klassifizieren, was in erster Linie auf den hohen Anteil an Fetten zurückzuführen ist. Hinsichtlich des Kalorien- und des Fettgehaltes lässt sich die Ente zwischen der Gans und dem Huhn einordnen. 100 Gramm des Fleisches der Ente mit Haut liefern im Schnitt 227 Kilokalorien. Beim Huhn sind es 166 kcal und bei der Gans: 342 kcal sowie 17 Gramm Fett. Dies sind beim Huhn 10 und bei der Gans 30 Gramm. Außer einem hohen Nährwert liefert das Fleisch der Ente wertvolle B-Vitamine, darunter Vitamin B2, B1, B6 sowie B12 und Niacin. Zudem enthält es wichtige Mengen an Mineralstoffen wie Zink und Eisen.

Die Ente ist bei uns ganzjährig im Handel erhältlich und wird gekühlt, tiefgefroren oder frisch angeboten. Tiefgefroren ist das Fleisch aufgrund des hohen Gehaltes an Fett nicht so lange haltbar wie das fettärmere Geflügel. Dieses hält sich etwa 6 Monate lang. Im Handel wird das Entenfleisch unter anderem als ganzes Fleisch angeboten und lässt sich damit sehr gut als Entenbraten zubereiten. Sehr beliebt sind allerdings auch die Teilstücke von Keule und Brust. Das zarte Fleisch der Brust wird mit der Haut zusammen gebraten und im Anschluss im Ofen abschließend gegart. Vorher jedoch muss die Haut kreuzartig eingeschnitten werden, sodass diese sich nicht mit dem Brustfleisch zusammenziehen kann. Die Entenkeule wird dagegen meistens geschmort, da diese einen hohen Anteil an Bindegewebe besitzt. Das Entenfleisch wird aus diesem Grund erst nach einem langen Garprozess zart.